zur Filmbeschreibung

Programm für: Montag 17.12.2018

MORITZ DANIEL OPPENHEIM

Deutschland 2017, Farbe, 105 Min., FSK: o.A.
Regie & Buch: Isabel Gathof

Seine Karriere begann im Ghetto von Hanau, von dem er schließlich als erster jüdischer Künstler mit akademischer Ausbildung zum „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“ aufstieg
Der weltweit erste abendfüllende Kinodokumentarfilm über den als „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“ in die Geschichte eingegangenen Moritz Daniel Oppenheim (*1800 in Hanau, gest. 1882 in Frankfurt/M.) schlägt auf zwei abwechselnden Erzählebenen Brücken vom Damals ins Heute.
Die junge Filmemacherin Isabel Gathof geht auf internationale Spurensuche nach Oppenheims Erbe und dokumentiert in eindrucksvollen Bildern das symbolische „Werden“ des Künstlers – verkörpert durch die Statue des Bildhauers Pascal Coupot, deren kreativer Entstehungsprozess vom ersten Golem-artigen Miniaturmodell bis hin zur überlebensgroßen Stahlskulptur von der Kamera begleitet wird. Eine ambitionierte Fusion aus elektronischer und klassischer Musik – die in Zusammenarbeit mit der Neuen Philharmonie Frankfurt entstand – setzt hier die passenden Akzente und bildet mit Reminiszenzen an das Werk Felix Mendelssohn-Bartholdys, einem Zeitgenossen Oppenheims, den Soundtrack zum Film.

Dass er als erster jüdischer Maler Erfolg hatte, macht ihn zwar besonders, doch dies ist nicht das Einzige, was Moritz Daniel Oppenheim interessant macht. Wie Isabel Guthof in ihrer Dokumentation zeigt, für die sie zahlreiche Kunsthistoriker und Nachfahren des Malers interviewt hat, sind Oppenheims Gemälde auch eine Fundgrube für Historiker. (programmkino.de)

Regisseurin Isabel Gathaof stellt ihr Regiedebüt, für das sie mit dem Hessischen Filmpreis 2018 als Beste Newcomerin ausgezeichnet wurde, im Kino Traumstern persönlich vor.
Am Mi 14. November um 19.30 Uhr
Zudem Do 15. bis Sa 17. Nov täglich um 17.30 Uhr

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