good!movies

DVD – Verkauf von ausgezeichneten Filmen im Traumstern.

DVD´s im Traumstern-FOYER
Ein Projekt von good!movies und Traumstern:

Das neue Label good!movies wurde von acht unabhängigen Filmverleihern gegründet, die seit Jahren anspruchsvolle, gute Filme mit leidenschaftlicher Hingabe und großer Kompetenz ins Kino bringen.
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SommerMusik Welten 2023

das Fesival für transkulturelle Musik

17. SommerMusikWelten 2023


Das Festival für transkulturelle Musik

Dieses Festival findet zum 17. Mal in Lich statt und wird von künstLich e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kultursommer Mittelhessen veranstaltet.

Wir laden für Sie Ensembles und Künstler*innen ein, sie spielen authentisch traditionelle Musik ihrer jeweiligen Kultur oder mehrere Musiker*innen unterschiedlicher Kulturen wirken zusammen, so dass neue, eigenständige Musikformen entstehen.
Die Konzerte finden im Kino Traumstern und im Kulturzentrum Bezalel-Synagoge statt, beides Orte mit einzigartiger Akustik und angemessener Atmosphäre für diese besonderen Konzertabende.
Neben internationalen Ensembles wird in jedem Jahr auch eine regionale Formation zu diesem Festival eingeladen.

Locations
Kino Traumstern, Gießener Straße 15, 35423 Lich,
Telefon 06404-3810, info@kino-traumstern.de
Kulturzentrum Bezalel-Synagoge, Amtsgerichtsstraße 4, 35243 Lich

Festivalpass und Kartenvorverkauf
Der Festivalpass, der den Zutritt zu allen vier SommerMusikWelten-
Konzerten ermöglicht, kostet 75 Euro und ist ebenso im Kino Traum-
stern erhältlich, wie Vorverkaufskarten der einzelnen Konzerte.
Alle Informationen zur Registrierung, Kartenverkauf & Konzert
finden Sie auf www.kuenstLich-ev.de
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Die Film- und Veranstaltungsreihe zum 9. November 1938

Die Film- und Veranstaltungsreihe zum 9. November 1938


Die Pogromnacht am 9. November 1938
Das Attentat eines siebzehnjährigen Studenten polnisch-jüdischer Herkunft auf einen Sekretär der deutschen Botschaft in Paris wird zum willkommenen Anlass, eine neuerliche Welle nazistischer Gewalttaten gegen die noch in Deutschland verbliebenen jüdischen Bürgerinnen und Bürger zu initiieren. Auf Anordnung des „Reichspropagandaministers” Joseph Goebbels gehen SA und SS in Zivil gegen „die Juden” vor. 1200 Synagogen werden in Brand gesteckt, jüdische Geschäfte und Privatwohnungen verwüstet und geplündert. 35000 jüdische Männer werden aufgrund vorbereiteter Verhaftungslisten in die Konzentrationslager Sachsenhausen, Buchenwald und Dachau eingeliefert.
190 Menschen werden in dieser Nacht getötet. Mehrere Hundert weitere Opfer sterben in den Lagern an Misshandlungen oder begehen Selbstmord. Am Ende dieser jetzt beginnenden radikalen Verfolgung steht die Ermordung von über sechs Millionen europäischer Jüdinnen und Juden in den Vernichtungslagern.
Über achtzig jüdische Deutsche lebten zu Beginn der dreißiger Jahre in Lich, das seinerzeit eine Einwohnerzahl von etwas über zweitausend Menschen hatte. Ihre Namen waren Bamberger, Bing, Chambré, Goldschmidt, Isaak, Katz, Lind, Oppenheimer, Sommer, Stiefel, Windecker... Sie wohnten mit ihren Familien in der Braugasse, der Gießener Straße, Ober- und Unterstadt, der Butzbacher Straße (jetzt Kolnhäuser Straße), der Bahnhofstraße, der Seelenhofgasse. Ihre Wohnhäuser stehen noch heute. Der erste organisierte Pogrom in Lich fand bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. März 1933 statt. Dreißig der jüdischen Einwohnenden Lichs flohen vor der Bedrohung durch die Nazis, die Anderen wurden Opfer des Pogroms am 9. November 1938 und in der Folgezeit deportiert. Die Ziele der Deportation – soweit bekannt – waren Auschwitz, Sobibor, unbekannte Vernichtungslager in Polen, Minsk, Lódz, Izbica, Riga, Theresienstadt und Buchenwald. Viele der kurz nach 1933 Geflohenen wurden ebenfalls umgebracht, nur wenige überlebten den Massenmord.
Wolf-Arno Kropat beschrieb in seinem Buch „Kristallnacht in Hessen”: „Selbst wenn noch nichts „passiert” war, (...) sammelten sich große Scharen von Neugierigen an. Schreiend und johlend ver-
folgten sie, wie die jüdischen Deutschen abgeführt und ihre Geschäfte und Wohnungen zerstört wurden. Und diese Menschen schauten nicht nur zu”. Auszüge aus Gerichtsurteilen dokumentierten: viele folgten den Einsatzgruppen in die jüdischen Wohnungen und beteiligten sich Schränke umzustürzen und Kleinmöbel und Geschirr aus dem Fenster zu werfen. Sie halfen mit, Synagogen zu demolieren, Kult- und Einrichtungsgegenstände herauszutragen und auf einem öffentlichen Platz zu verbrennen. „Halb Lich war auf den Beinen”, heißt es in einem Urteil. (Staatsarchiv Darmstadt, Abt. H13, Staatsanwaltschaft Gießen, Nr. 489/ Urteil) In Laubach schaffte man die zerstörte Inneneinrichtung der Synagoge auf den Festplatz (DOK. 30), in Lich in den nahegelegenen Ihringschen Garten, wo das Feuer dann entfacht wurde. „Zwischen diesem Scheiterhaufen und der Synagoge bestand ein lebhafter Personenverkehr, durch welchen immer neue Sachen zum Verbrennen herbeigeschafft wurden’.” (Kropat, W.: Kristallnacht in Hessen,Wiesbaden 1988, S. 72ff) „Was geschah, ist eine Warnung, sie zu vergessen ist Schuld“, schrieb Karl Jaspers kurz nach dem Ende der Naziherrschaft und fuhr fort: „Man soll ständig an sie erinnern. Es war möglich, daß dies geschah – und es bleibt möglich. Nur im Wissen kann es verhindert werden.” In diesem Sinne ist es uns wichtig die Erinnerungskultur zu leben und zu bewahren.
Text geschrieben 1998 von Klaus Konrad-Leder (Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung) anlässlich der ersten Veranstaltungsreihe, gekürzt und ergänzt 2019.

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SchuKinoWochen Hessen

Hessische SchulKinoWochen 2024


Unsere Filme bei den SchulKinoWochen Hessen von 4. bis 15 März 2024
Anmelden bei
Klara-Emilia Kajdi
069 961 220 – 684
kajdi@dff.film
HIER

Das Angebot im Kino Traumstern

YUKU UND DIE BLUME DES HIMALAYA
1. bis 3. Klasse
Mo 4. und Di 12. März jeweils um 9 Uhr

KIPPA & MASEL TOV COCKTAIL
ab 9. Klasse
Mo 4. und Di 12. März jeweils um 11 Uhr mit Filmgespräch

LOU – ABENTEUER AUF SAMTPFOTEN
ab 3. bis 6. Klasse
Di 5. und Mo 11. März jeweils um 9 Uhr

MINI-ZLATAN und ONKEL TOMMY
ab 1. bis 4. Klasse
Mi 6. und Do 14. März jeweils um 11 Uhr

OFFENE TÜREN, OFFENE FENSTER
ab 9. bis 13. Klasse
Di 5. und Mi 13. März jeweils um 11 Uhr mit Filmgespräch

TOTTORI – KOPFÜBER INS ABENTEUER
ab 1. bis 3. Klasse
Mi 6. März 9 Uhr und Mo 11. März 11 Uhr