Kommende Preview

DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT


Deutschland/Tschechische Republik/Iran 2020, Farbe, 151 Min., FSK: ab 12
Drehbuch und Regie: Mohammad Rasoulof
DarstellerInnen: Ehsan Mirhosseini, Kaveh Ahangar, Mohammad Valizadegan, Mahtab Servati, Baran Rasoulof

Trailer

Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, jeden Morgen bricht er sehr früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren.
DOCH DAS BÖSE GIBT ES NICHT erzählt vier Geschichten über Menschen, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Sie werfen die Fragen auf, wie integer ein Mensch in einem absoluten Regime bleiben, welche moralische Schuld er ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.
Pressestimmen:
„Ein ungeheuer kraftvoller Film. Ein Monument der Dissidenz!“ Frankfurter Rundschau
„Ein brillanter Film über Gehorsam und Verweigerung“ Indiewire
„Absolut sehenswert, ein überzeugendes Statement für die Demokratie!“ Amnesty Journal
Wegen Überlänge Eintritt 10, ermäßigt 9 Euro

Preview am Mi 28. Oktober um 20.15 Uhr


UND MORGEN DIE GANZE WELT


Frankreich, Deutschland 2020, Farbe, 110 Min., FSK: ab 12
Regie: Julia von Heinz
Drehbuch: Julia von Heinz und John Quester
Darsteller: Mala Emde, Noah Saavedra, Tonio Schneider, Andreas Lust

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Luisa ist 20 Jahre alt, stammt aus gutem Haus, studiert Jura im ersten Semester. Und sie will, dass sich etwas verändert in Deutschland. Alarmiert vom Rechtsruck im Land und der zunehmenden Beliebtheit populistischer Parteien, tut sie sich mit ihren Freunden zusammen, um sich klar gegen die neue Rechte zu positionieren. Schnell findet sie Anschluss bei dem charismatischen Alfa und dessen besten Freund Lenor: Für die beiden ist auch der Einsatz von Gewalt ein legitimes Mittel, um Widerstand zu leisten. Bald schon überstürzen sich die Ereignisse. Und Luisa muss entscheiden, wie weit zu gehen sie bereit ist – auch wenn das fatale Konsequenzen für sie und ihre Freunde haben könnte.
Inspiriert von eigenen Erlebnissen, hat Julia von Heinz zusammen mit John Quester das Drehbuch geschrieben. In der Hauptrolle fasziniert Mala Emde („303“) als kämpferische junge Frau, die im Sturm und Drang der Gefühle vor radikalen Entscheidungen steht. An ihrer Seite erweisen sich Noah Saavedra, Tonio Schneider und Luisa-Céline Gaffron („Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“) als nicht minder aufregende Entdeckungen.

„Julia von Heinzes couragierter, in authentischen Handkamera-Bildern eingefangener Film folgt einer mutigen Frau im Kampf gegen rechten Terror. Selbst wenn der Film nicht alle Fragen beantwortet: Er ist wichtig, besitzt ganz zentrale Botschaften und fängt zentrale Momente immer wieder mit erstaunlicher Sensibilität und Intimität ein. Für Hauptdarstellerin Mala Emde gab’s dafür auf dem Filmfestival in Venedig den Preis der Filmkritik als beste Schauspielerin.“
(programmkino.de)

Bei der Vorpremiere am Mo 26. Oktober um 18 Uhr sind zu Gast im Traumstern Hauptdarstellerin MALA EMDE und weitere DarstellerInnen.